Herren: KSC wird Stadtmeister, HSV Medizin steigt auf Drucken
Geschrieben von: Matthias Kappe   
Sonntag, den 29. April 2018 um 20:48 Uhr

Am letzten Spieltag der Stadtoberliga empfing Tabellenführer KSC den MLV 4 und den SSV Besiegdas in dem Bewußtsein, dass 4 Punkte reichen würden, um nach 2002 zum 2. Mal Stadtmeister zu werden. Doch gleich im ersten Spiel konnte man sehen, dass die Gäste vom MLV keineswegs Meisterschaftsgeschenke verteilen wollten. Vielmehr lag den Männern aus dem Kannenstieg daran, dem Tabellenführer das Leben so schwer wie möglich zu machen und auch schon einen ordentlichen Eindruck vor dem Duell im Pokalfinale eine Woche später zu hinterlassen. Dennoch dominierte der KSC den ersten Satz von Beginn an, schaffte es aber erst in der Schlußphase, sich deutlich abzusetzen. Im 2. Durchgang merkte man dem KSC-Sechser die Nervosität an, leichte Fehler führten zum 14:18-Rückstand. Erst in der Schlußphase gelangen wieder gute Angriffs- und Blockaktionen, sodass man beim 21:20 zum ersten Mal in Führung gehen konnte. Nun war der MLV von der starken Aufholjagd der Gastgeber beeindruckt und produzierte zur großen Freude des lautstarken KSC-Fanblocks viele Angriffsfehler. Mit dem vielumjubelten 2:0 gegen den MLV waren die 3 Punkte im Sack, die im Vorfeld als deutlich schwerer eingestuft wurden. Aber auch die Männer vom SSV Besiegdas, die noch jeden Punkt zum Klassenerhalt brauchten, versuchten so gut wie möglich ihr eigenes Spiel durchzubringen. Bis zum 15:15 gelang das dem SSV auch, denn nach wie vor spielte eine gewisse Nervosität beim KSC mit. Nachdem Spieltagstrainer Carsten Haugwitz in der Auszeit die richtigen Worte fand und seine Männer nochmal auf die eigenen Stärken einzuschwor, platzte aber der Knoten und dem letztlich souveränen 2:0 stand nichts mehr im Wege. Nach dem 7. verlustpunktfreien Spieltag der Saison hat der KSC 9 Punkte Vorsprung auf den SV Altenweddingen und gewinnt die Meisterschaft. Dazu vom SFA HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

 

Dem Vizemeister SV Altenweddingen, dessen Serie nach 5 Meisterschaften in Folge nun gerissen ist, gilt ein ebenso großes Kompliment für eine sehr starke Saison. Einige Statistiken gewinnt der SVA sogar vor dem KSC - nur eine Saisonniederlage und im jedem Spiel der Saison gepunktet. Am Freitag Abend konnten die Sülzetaler den Vorsprung des KSC auf 4 Punkte verringern. Gegen Gastgeber SV Irxleben wurde 2:0 gewonnen, gegen den FSV 2 musste man zum 11. Mal in der Saison in den Tie-Break. Dieser wurde zwar gewonnen, war aber gleichbedeutend mit einem Punktverlust - der Grund, warum der SVA den Titel nicht verteidigen konnte.

 

Der Abstiegskampf hat sich ebenfalls am Mittwoch Abend entschieden. Bei 3 Punkten Rückstand auf den SV Irxleben brauchten die Sportfreunde Magdeburg mindestens 4 Zähler, um am SVI vorbeizuziehen. Gegen den MSV 90 waren 3 Punkte fest eingeplant, es wurden beim 2:1 aber nur 2 und gegen die WSG Reform (0:2) kam keiner hinzu. Somit war der SVI bereits vor den Spielen gegen den SV Altenweddingen (0:2) und den FSV 2 gerettet, sorgte aber durch den 18:16-Tie-Break-Erfolg gegen die Fermersleber für einen positiven Saisonabschluß.

 

In der Stadtliga fiel am letzten Spieltag die Entscheidung um den 2. Aufstiegsplatz. Nach einem 2:0 gegen den ESV Lok und einem 2:1 gegen den KSC 2 hatten sich die jungen Mediziner 7 Punkte Vorsprung auf den MLV 2 erspielt. Die Männer aus dem Kannenstieg gewannen zwar ihr letztes Saisonspiel gegen den SV Altenweddingen 2 souverän mit 2:0, kamen aber nur noch auf 4 Punkte heran. Somit schafft der HSV Medizin den Durchmarsch aus der Stadtklasse in die Oberliga. DAZU - und natürlich auch dem USC IV - vom SFA HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!